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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung der SaaS-Plattform struct-i-vio

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Tigran Varazhian, Inhaber structivio (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung der SaaS-Plattform „struct-i-vio".

(2) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die webbasierte Projektmanagement-Software „struct-i-vio" als Software-as-a-Service (SaaS) zur Verfügung.

(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und zu verbessern.

(3) Die Software wird „as is" bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Erreichung bestimmter Projektziele oder Geschäftsergebnisse.

§ 3 Zustandekommen des Vertrags

(1) Der Vertrag kommt durch Registrierung des Kunden und Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Bei kostenpflichtigen Tarifen ist zusätzlich die Zahlungsvereinbarung Voraussetzung für die Nutzung.

§ 4 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine Verfügbarkeit von 100 % kann nicht garantiert werden.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.

(3) Für Ausfälle durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters wird keine Haftung übernommen.

§ 5 Nutzungsrechte und Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde erhält ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software für die Vertragsdauer.

(2) Der Kunde ist verpflichtet:

  • seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln;
  • die Software nur für rechtmäßige Zwecke zu nutzen;
  • keine Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherheit oder Integrität der Plattform gefährden.

(3) Der Kunde ist für alle Aktivitäten unter seinem Account verantwortlich.

§ 6 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung und der DSGVO.

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) geschlossen.

§ 7 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif. Die aktuellen Preise sind auf der Website einsehbar.

(2) Bei Abo-Modellen erfolgt die Abrechnung monatlich oder jährlich im Voraus.

(3) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit der vom Kunden eingegebenen Daten oder für Ergebnisse, die auf Basis dieser Daten erzielt werden.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende gekündigt werden.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Nach Vertragsende wird der Zugang zur Plattform gesperrt. Der Kunde kann vor Ablauf einen Datenexport anfordern.

§ 10 Datenausgabe bei Vertragsende

(1) Der Kunde kann bis zum Vertragsende einen Export seiner Daten anfordern.

(2) Nach Vertragsende werden personenbezogene Daten aus gelöschten Benutzerkonten unverzüglich anonymisiert oder gelöscht und Zugänge entfernt. Tenant- und vertragsbezogene Daten werden mindestens für 10 Jahre vorgehalten. Damit wird sichergestellt, dass gesetzlich aufbewahrungspflichtige Finanz- und Abrechnungsdaten nach den einschlägigen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften (insbesondere HGB/AO) vollständig verfügbar bleiben.

§ 11 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist zu ändern.

(2) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist München, sofern der Kunde Kaufmann ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Februar 2026

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